Die Software kann pro Server mindestens 150.000 Geräte verwalten.
Ja, die Software ist Multi-Mandantenfähig.

Mit Android for Work zieht Google bei der zentralen Verwaltung von Android-Geräten über eine Mobile-Device-Management-Lösung (MDM) mit Apple gleich und ermöglicht unter anderem die Trennung von beruflichen und privaten Daten. Android-Geräte lassen sich ab Version 4.0 einbinden, ab Android 6.0 lässt sich Android for Work auf jedem Gerät ohne zusätzliche App nutzen. Der Android-Verwalter kann über die MDM-Konsole verwendet werden und verschlüsselt die in den Apps verwalteten Daten und deren Verbindungen – private Apps bleiben dabei für den Administrator unzugänglich. Außerdem lassen sich für Samsung-Geräte aus dem MDM heraus die Knox Security Features etwa für Verschlüsselung, Secure Boot und VPN einrichten und konfigurieren.

Apple unterstützt Unternehmen beim Einsatz und der Konfiguration seiner Geräte mithilfe des Device Enrollment Program (DEP). Das Programm ermöglicht die automatische Registrierung, Konfiguration und Überwachung von Apple-Geräten während des Setups über eine Device-Management-Lösung (MDM) – ohne dass ein Einrichtungsservice oder der physikalische Zugang zum Gerät erforderlich sind. DEP erlaubt außerdem, Apple-Geräte im Supervised Mode zu betreiben, womit sich bestimmte Beschränkungen bei der Konfiguration wie das Abschalten von iMessage oder Game Center, zentral hinterlegen lassen. Dazu wird im MDM ein DEP-Server definiert, der sich über ein Apple-Zertifikat legitimiert. Das entsprechende Feature für Android ist Zero Touch Enrollment.

Die privaten Mobilgeräte von Mitarbeitern haben sich in vielen Unternehmen zum bevorzugten Arbeitsgerät entwickelt. Der Ansatz, das eigene Gerät für Firmenzwecke einzusetzen (Bring Your Own Device – BYOD) steigert nicht nur die Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern, sondern senkt überdies für Firmen die Investitionskosten für Client-Hardware. Das Management der unterschiedlichen Geräte bedeutet für die IT jedoch erheblichen Aufwand. Neben einer effektiven Verwaltung erfordert BYOD auch sichere Zugriffswege auf Geschäftsdaten, insbesondere vom ungesicherten öffentlichen Raum aus, wie sie sich über eine leistungsstarke BYOD-Lösung umsetzen lassen.

Unified Endpoint Management (UEM) hebt die bislang getrennte Client-Verwaltung von PCs und mobilen Geräten auf eine einheitliche Plattform. Damit wird UEM der Tatsache gerecht, dass die Grenzen zwischen Desktop, mobilen und in zunehmendem Maße auch IoT-Geräten zunehmend verschwimmen, weshalb Anwenderunternehmen verstärkt nach einer einheitlichen und somit effizienten Lösung zur Verwaltung dieser Geräte suchen. UEM verbindet klassische Funktionen der Client-Verwaltung mit denen des Enterprise Mobility Managements (EMM) und ist damit der logische nächste Schritt nach EMM. Ziele des UEM sind neben einer effizienten Endpunktverwaltung, ein einheitliches Benutzererlebnis sowie der zuverlässige Schutz sensibler Firmendaten.

Beim Mobile Device Management (MDM) handelt es sich um eine Software-Lösung für das zentrale Management mobiler Geräte. Mit ihr lassen sich betriebssystemunabhängig Smartphones und Tablets über den gesamten Lebenszyklus hinweg verwalten, sichern, unterstützen und konfigurieren. Zur effektiven Ausführung dieser Funktionen erhalten der Administrator und seine Mitarbeiter über eine Konsole rollenbasiert Zugriff auf die Geräte sowie deren Funktionen und Daten. MDM-Software beinhaltet überdies automatisiertes Konfigurieren – etwa von E-Mail, Trennung von Firmen- und Privatdaten, Integration der Unternehmensstruktur, selektives Löschen von Daten sowie Zertifikat-basierte Sicherheit.